Runde 3:
Frauental schlägt Söchau auswärts mit 5:3 und verteidigt die Tabellenführung.

In der 3. Runde musste unsere Mannschaft wiederum auswärts antreten und zwar diesmal gegen Aufsteiger Söchau. Da sich Söchau für die Landesliga durchaus ernsthaft verstärkt hatte, war kein leichtes Match zu erwarten. Es wurde dann auch hart gerungen und unsere Mannschaft brauchte diesmal doch auch einiges Glück, um mit beiden Mannschaftspunkten die Heimreise antreten zu können.

Kurz zu den einzelnen Brettern:

1: Andreas Diermair (S) – Siegfried Baumegger (W) 0,5:0,5
Die Eröffnung konnte wohl Andres Diermair etwas „angenehmer“ gestalten, doch im Mittelspiel schien plötzlich Baumegger besser zu stehen. Diermair hatte aber immer eine sehr aktive Stellung, die schließlich nach der Zeitkontrolle zu einem Remis führte.

2: Darko Supancic (W) – Balasz Takacs (S) 0,5:0,5
Der ungarische Legionär versuchte zwar über 60 Züge lang einen Vorteil gegen Supancic nachzuweisen, doch das gelang ihm nicht. Mit den blanken Königen musste dann auch Takacs in das Remis einwilligen.

3: Stefan Steiner (S) – Rene Wukits (W) 0,5:0,5
In der Zeitnotphase wurde es ziemlich mulmig für Steiner, schließlich hatte er einen Bauern weniger und eigentlich auch die schlechtere Stellung, wenngleich diese reichlich unklar war. Nach überstandener Zeitkontrolle verteidigte sich Stefan jedoch sehr hartnäckig und hielt die Partie remis.

4: Johann Krebs (W) – Michael Dimitriadis (S) 1:0
Krebs kam aus der Eröffnung mit Vorteil heraus und vergrößerte diesen kontinuierlich, sodass er nach ca. 3 Stunden Spielzeit den ersten Sieg für unsere Mannschaft erringen konnte.

5: Josef Schnabel (S) – Claus Suttner (W) 0:1
Josef Schnabel verzichtete mit Schwarz auf die Rochade und erspielte sich mit einem schönen Königsangriff rasch eine Qualität. Sein Gegner bekam dadurch aber einen stark aussehenden Gegenangriff und die Partie wurde extrem unübersichtlich. In großer Zeitnot schien es schon so, als ob Schnabel alle Klippen umschifft hätte, aber dann waren die gegnerischen Bauern doch noch zu stark.

6: Hugo Teuschler (W) – Walter Kremshofer (S) 1:0
In einem Tarrasch-Franzosen hatte Hugo Teuschler mit Weiß die etwas angenehmere Stellung, konnte jedoch zunächst nichts zählbares herausholen. Im Gegenteil, ein unbedachter Zug hätte dem Gegner eine taktische Möglichkeit geboten, einen Bauern und vielleicht auch die Partie zu gewinnen. Gott sei Dank sah nur Edelkiebitz Manfred Freitag diese Möglichkeit, nicht jedoch die beiden Spieler. Das Endspiel „guter Springer“ gegen „schlechter Läufer“ konnte Hugo Teuschler nach 60 Zügen doch noch gewinnen.

7: Peter Detter (S) – Franz Moik (W) 0,5:0,5
Peter Detter sah sich zunächst einem Bauernsturm seines Gegners ausgesetzt. Er wehrte diesen jedoch gekonnt ab und erreichte bald ein – zumindest – ausgeglichenes Endspiel, womit sich auch beide Spieler zufrieden gaben.

8: Lukas Weißensteiner (W) – nicht besetzt (S) 1:0 K
Lukas war unsererseits die große Hoffnung auf einen Sieg. Das Lukas aber gar keinen Gegner hatte, war bei einem Auswärtsspiel wieder deutlich weniger erfreulich! Danke für’s Mitfahren, Lukas!
Kategorien: Meisterschaft