In Batumi (Georgien) findet derzeit die 43. Schacholympiade statt.

Vom 24. September bis 5. Oktober kämpfen dort 1.667 Spieler aus 180 Nationen um die Titel, wobei sowohl für unsere Herren-Nationalmannschaft, also auch für unsere Damen-Nationalmannschaft ein Platz unter den TOP 25 ein Erfolg wäre.

Herren

Die Startrangliste wird angeführt von den USA, gefolgt von Russland und China, Österreich liegt hier an Platz 35.

Unter den 5 Spielern unserer Nationalmannschaft sind mit GM Andreas Diermair und IM Peter Schreiner zwei Frauentaler.

Die erste Runde endete mit einem klaren 4:0 Sieg gegen Bahrein, aber schon in Runde 2 kam mit Indien, das am Brett 1 mit Ex-Weltmeister GM Anand Viswanathan antrat, eine der TOP-Mannschaften des Turniers. Indien war an jedem Brett der klare ELO-Favorit und daher war eine Niederlage (0,5:3,5) auch keine große Überraschung. Gegen Brunei in Runde 3 war wieder Österreich der Favorit und konnte auch dies mit einem 3,5:0,5 auch unter Beweis stellen.

In der nächsten Runde kommt mit Japan ein Gegner, gegen den ebenfalls ein Sieg zu erwarten ist.

Damen

 Bei den Frauen führt Russland die Startrangliste an, die Ukraine und China folgen auf den Plätzen. Österreich wird auf Position 38 geführt.

Aber nicht nur bei den Herren, sondern auch bei den Damen gibt es mit Barbara Teuschler eine Spielerin, die einen Bezug zu Frauental hat. In den Saisons 2016/17 und 2017/18 spielte sie erfolgreich für unseren Verein in der Landesliga.

Das Damenteam gewann die erste Runde gegen Zimbabwe klar mit 4:0. In Runde 2 setzte es eine 1:3 Niederlage gegen Armenien und in Runde 3 wieder einen Sieg mit 4:0. Gegner war diesmal die IBCA (International Braille Chess Association), eine Organisation für blinde und sehbehinderte Schachspieler, die bei der Olympiade eine eigene Mannschaft stellte.

Frankreich ist der nächste extrem schwere Gegner.

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